Wir sind jederzeit gerne für Sie da!
Ambulanter Krankenpflege Dienst
Heimbeatmung & Intensivpflege
Danziger Straße 9
72116 Mössingen
Unsere Bürozeiten
Unser Büro ist vom Montag bis Freitag in der Zeit von 8 - 14 Uhr regelmäßig besetzt.
Tel (07473) 27 28 29
Fax (07473) 27 28 30
E-Mail info∂akd-heimbeatmung.de
In dringenden Fällen erreichen Sie unser Pflegeteam unter Tel. (0151) 58 10 48 16 rund um die Uhr.
Wohngemeinschaft
für intensivpflegebedürftige Menschen "Haus Rotlaub" in Bodelshausen
Eine Bestandsaufnahme
Am 01. November 2007 gründeten intensivpflegebedürftige Menschen zusammen mit ihren Angehörigen die Ambulant betreute Wohngemeinschaft für intensivpflegebedürftige Menschen "Haus Rotlaub" in Bodelshausen. Als Fachpflegedienst wurde der AKD mit der intensivpflegerischen Betreuung beauftragt.
In der "WG Haus Rotlaub" leben und wohnen derzeit vier intensivpflegebedürftige Menschen mit unterschiedlichen Grunderkrankungen. Apallisches Syndrom, Tetraplegie (beatmungs-pflichtig), chronisch respiratorische Insuffizienz (24h masken-beatmet).
Für Menschen mit solchen und ähnlichen Krankheitsbildern gab es in der Vergangenheit nur die Möglichkeit der Versorgung im Krankenhaus und / oder die die Unterbringung im (Alten-) Pflegeheim. Einzige Alternative - die häusliche Versorgung. Für die Familienangehörigen, den oder die Betroffenen allerdings oft verbunden mit unzumutbaren Belastungen.
In vielen Fällen sind aber auch die eigenen vier Wände für eine qualifizierte Versorgung nicht geeignet. Die Idee der außerklinischen Intensivpflege in ambulant betreuten Wohngemeinschaften bricht diese unbefriedigende Situation auf.
Für die Patienten geht es in erster Linie darum, 24 Stunden am Tag von qualifizierten Fachkräften versorgt zu werden.
Genauso wichtig sind aber auch die individuell gestalteten Rahmenbedingungen wie:
- Nach eigenen Wünschen eingerichteter, privater Wohnbereich innerhalb der WG.
- Gestaltung und Einrichtung der Gemeinschaftsräume wie Wohn - und Gemeinschaftsräume, Küche und Bad durch die WG – Mitglieder.
- Ebenfalls des Außenbereiches wie Garten, Terrasse usw.
Durch die Begrenzung auf vier Bewohner kann hier ein Maximum an Individualität erreicht werden.
Begriffe wie "Hauseigene Philosophie" zeigen das die außerklinische Intensivpflege besondere Anforderungen an das Pflegepersonal stellen. Die "normale Krankenpflegeausbildung" allein hat sich hier als nicht umfassend genug erwiesen. Unsere Schwestern und Pfleger sind ausnahmslos vollexaminierte Fachkräfte, viele haben die Zusatzausbildung für Anästhesie- und Intensivpflege, oder verfügen nachweislich über entsprechende Erfahrungen in der Betreuung und Pflege von beatmeten bzw. intensivpflegebedürftigen Bewohnern.
Des Weiteren haben einige die Zusatzqualifikation "Wachkoma" oder sind anderweitig spezialisiert (Trachealkanülen Versorgung, Ernährungsberatung usw.) All dies Wissen fließt - zum Vorteil des Erkrankten - in die Therapie mit ein.
Auch dürfen bei der ganzheitlichen Betrachtung und Betreuung der Bewohner andere Berufsgruppen nicht außer Acht gelassen werden. Fachkompetenzen einer Heilerziehungs- oder Altenpflegefachkraft runden das Betreuungsangebot zum Vorteil des Bewohners positiv ab.
Regelmäßige außer- und innerbetriebliche Fortbildungen sorgen für gleich bleibend hohe Pflegequalität. Die Einführung eines Qualitätsmanagements gemäß DIN EN ISO 9001:2000 ist derzeit in vollem Gange und wird mit der entsprechenden Zertifizierung gegen Ende des Jahres 2008 bzw. Anfang 2009 abgeschlossen sein.
Pflege

Den klassisch standardisierten Tagesablauf wie in einer stationären Einrichtung gibt es nicht. Die Bewohner bestimmen im Wesentlichen selbst wie lange Sie z.B. schlafen möchten, wann Sie baden oder im Bett gewaschen werden wollen. Die einzigen Einschränkungen diesbezüglich sind in der Abstimmung mit den Wünschen der anderen Mitbewohner zu machen z.B. bezüglich der Badbenutzung. Die Tagschicht ist derzeit mit drei Pflegefachkräften besetzt.
Der Nachtdienst wird von ein - zwei Fachkräften übernommen (Der aktuelle Personalschlüssel richtet sich nach der jeweiligen Pflegebedürftigkeit). Unterstützend gibt es eine 24stündige Rufbereitschaft, welche jederzeit erreichbar und in dringenden Fällen innerhalb von 15 Minuten vor Ort ist
Alltag
Zusammen mit den Bewohnern und deren Angehörigen gestalten wir den WG – Alltag. Hat ein Bewohner nicht die Möglichkeit, verschiedene Tätigkeiten – zum Beispiel Einkäufe – von seinen Angehörigen durchführen zu lassen, werden auch diese Aufgaben - auf Wunsch - von uns übernommen.
Auf Wunsch begleiten wir unsere Bewohner z.B. zum Frisör oder organisieren den Hausbesuch des Selbigen. Je nach Neigung und Interessen stellen wir für unsere Kunden Kontakte z.B. zu Besuchsdiensten oder Vereinen (Schach-Club etc.) her. Das Gemeindeleben geht an den WG – Mitgliedern nicht vorbei.
Therapie
Logopädie, Physio- und Ergotherapie werden zwei- bis dreimal wöchentlich im Haus durchgeführt. Dies übernehmen Therapeuten von erfahrenen Praxen aus der Umgebung. Die ärztliche Versorgung und Betreuung übernehmen zwei - im Ort -niedergelassene Ärzte in Hausarzt - Funktion.
Begleitung
Unsere Patienten werden uns nicht los :-)!
Von der Überleitung aus der entlassenden Klinik, über Spaziergänge oder Ausfahrten, Einkäufe, Facharztbesuche, bis zur Begleitung ins Krankenhaus (bei notwendigen Klinikaufenthalten) und Betreuung in der Klinik begleiten unsere Fachkräfte "ihren" Patienten. Somit ist eine qualifizierte Übergabe immer sichergestellt, aktuelle Informationen können direkt weitergegeben werden. Ärzte und Pflegepersonal in der Klinik haben, per hinterlassener Handy – Nummer, bei Rückfragen egal welcher Art immer einen Ansprechpartner.
Ziele

Eine ganzheitliche Betrachtung und Versorgung der Bewohner, wodurch ein nutzen sämtlicher Ressourcen und eine Fachgebiet übergreifende Therapie greift. Welche sich an den Bedürfnissen des einzelnen und seiner Grunderkrankung orientiert.
Wiedereingliederung in den Rehabilitations-Kreislauf und somit eine Rückkehr in das Alltagsleben.
Die Bewohner stehen im Mittelpunkt. Sämtliche Abläufe orientieren sich an den Wünschen und Bedürfnissen der Bewohner. Als Orientierungshilfe dienen uns Biografie und die bisherigen Lebensgewohnheiten des WG-Mitglieds.